Ruinenübernachtung der Falken

Ruinenübernachtung der Falken

am 25. + 26. Oktober 2019

Voller Spannung freuten sich die Falken auf die dritte Ruinenübernachtung nach den Ruinen Schönrain und Homburg in den letzten beiden Jahren.

Auf den Pfaden von Rittern und Hofleuten erkundeten die fünf Jungs die Ruine und fanden nicht nur Wehrgänge, Kellergewölbe und mächtige Mauern der einst großen Burg. Auch der durch Mauern geschützte Tunnel zur früheren Wasserversorgung war schaurig interessant – ging es doch durch ein Loch in einen großen Hohlraum, der über diesen Tunnel mit dem Brunnen innerhalb der Burg verbunden war. Dieser etliche Meter tiefe Brunnen wurde dann mit einer Strickleiter erklommen – eine sicher nicht alltägliche Erfahrung. Gesichert wurden die Jungs dabei vom Ranger-Veteranen Dietmar Keller, der schon beim Bundeshajk unterstützend dabei war.

Nach dem herrichten des Nachlagers in einem der Kellergewölbe und einer Stärkung vom Grill durfte die Nachtwanderung natürlich nicht fehlen. Möglichst ohne Taschenlampenlicht ging es einen dunklen Waldweg entlang und mit Hilfe einer Wegbeschreibung fanden die Jungs dann natürlich den Weg zur Ruine zurück. Auf dem Weg konnte im Taschenlampenlicht ein Riesenschirmling bewundert werden – ein herrliches Exemplar.

Die entdeckten Fledermäuse waren ein Highlight bei der Übernachtung. Diesen tollen Tieren ließ man aber ganz schnell seine Ruhe, die auch die Jungs langsam brauchten. Noch eine nachdenkliche Gute-Nacht-Geschichte über die Größe und Liebe Gottes und die schaurig schöne Umgebung ließen in einen tiefen Schlaf fallen.

Der Morgen begann mit einem leckeren Frühstück am Lagerfeuer, bei dem von den Leitern Rainer und Jonathan Zorn nicht nur heißer Kakao, sondern auch eine ordentliche Pfanne Eier mit Speck zubereitet wurde.

Flugs aufgeräumt und nochmals die Burg erkundet, ging es dann auf den Heimweg.  Welche Burgruine wird’s wohl im neuen Jahr sein?

 


Die Kommentare sind geschloßen.